Projekt Selbstliebe

So.. heute widme ich mich also dem „versprochenen Post“.

Vermutlich erwarten jetzt einige von euch das Geheimrezept schlechthin -wie man aus dieser Diätfalle, dem Tracken usw. rauskommt .. und wie man wieder zum „intuitiven Esser“ wird. ( Ganz schön viele Trendwörter, mit denen momentan bestimmt 90 % der Leute bei Instagram und anderen Social Medias um sich werfen.)

Ich muss euch gleich am Anfang enttäuschen – es gibt KEIN GEHEIMREZEPT dafür.. wenn das so einfach wäre, dass es bei jeder Person gleich funktionieren würde, dann würde es mit Sicherheit schon bald ein neues Programm geben. Versteht mich nicht falsch – ich habe kein Problem mit diversen Programmen. Ich gehöre wahrscheinlich zu einer der Wenigen, die sich nicht durch alle Programme probiert hat. Deshalb steht es mir auch nicht zu irgendein Urteil darüber zu fällen.  Ich kann nur über das sprechen, das ich auch probiert habe (und dazu findet ihr hier bereits einen Post). Über alles andere kann ich nur Vermutungen anstellen.

Was will sie denn jetzt mit den Programmen…

.. werdet ihr euch sicherlich fragen. Nun ja .. sie gehören einfach auch zu dem Weg, den ich gegangen bin dazu.
Ich möchte diesen Post etwas ausführlicher gestalten.. auch wenn einige von euch meinen Weg bereits kennen.. Aber dann habt ihr alles nochmal zusammen geschrieben.
Ich kann euch auch gleich schon vorab sagen, dass ich definitiv noch nicht am Ziel angelangt bin. Ich habe das Ziel vor Augen und gehe den richtigen Weg dazu .. aber seid euch darüber bewusst, dass es auf jedem Weg auch Steine gibt und nicht jeder Tag gleich gut ist.
Also dann mal los..

Der Anfang …

… meine „Geschichte“ beginnt am 02.01.2014. An diesem Tag habe ich beschlossen abzunehmen. Zu dem Zeitpunkt kannte ich Instagram noch nicht mal – bzw. ich kannte es schon.. aber nicht so, wie es heute ist. Ich hatte zwar einen privaten Account, wusste jedoch nicht so wirklich, was für einen Sinn das Ganze haben soll. Erst später (so im März 2014) bekam Instagram eine andere Bedeutung für mich.

Ich habe damals mit einer Heilfastenwoche. Ich wollte einfach komplett „Neustarten“ und meinen Körper erstmal komplett leeren und reinigen, um meine Ernährung daraufhin wieder aufzubauen. Ich wusste damals nicht was „Tracken“ ist, wie viel Kalorien ich täglich zu mir nehme, welche Lebensmittel eiweißhaltig sind oder was #foodporn ist. Ich war eine ganz normale junge Frau, die sich in ihrem Körper nicht mehr wohlgefühlt hat und abnehmen wollte. Was habe ich also gemacht? Ich habe kleinere Portionen gegessen (was mir nach der Fastenwoche nicht schwer fiel, da der Magen danach sowieso nicht mehr so viel braucht) und habe mich LowCarb ernährt. Die Kohlenhydrate komplett weglassen?? Habe ich nie gemacht. Ich habe Kohlenhydrate auch sowohl im Frühstück, als auch im Mittagessen eingebaut. Nur Abends habe ich dann versucht die Kohlenhydrate wegzulassen. Sowas wie einen #cheatday hat es bei mir nie gegeben. Habe ich auch nicht gebraucht – denn wenn ich Lust auf ein Duplo hatte, dann habe ich es einfach gegessen – ohne schlechtes Gewissen. Auch habe ich, wenn ich damals mit Freunden Essen war, abends mal Nudeln oder Pizza usw. gegessen. Ich habe also nicht nur für diese Diät gelebt oder mich selbst gegeißelt. Ich bin dann auch zum absoluten Sportjunkie mutiert 🙂 Und das auch noch ohne Fitnessstudio. Ich habe einfach angefangen mich mehr zu bewegen.. sei es Tanzen, Radfahren, Joggen, Schwimmen, Reiten usw. Zu Hause auf meiner Matte habe ich dann noch 3-5 x die Woche meine Workouts gemacht. Ich habe alles absolut richtig gemacht. Ich habe auf meinen Körper gehört, mir nichts verboten und mich einfach ganz viel bewegt. Und ich wurde belohnt. Ich habe innerhalb von 7 Monaten 14 kg abgenommen.

Während der ganzen Abnehmphase ging es mir wirklich richtig gut!! Ich war glücklich, habe gelebt und habe mich auch schon mit zB 65 kg wohlgefühlt. Ich habe mir keine Gedanken über einen Blähbauch gemacht.. Oder, dass ich vielleicht etwas Speck über der Hose hatte (nicht bei meinem Gewicht von 60 kg – keine Sorge) Immerhin war ja alles besser als die 74 kg (also für mich persönlich). Ich habe mich pudelwohl in meinem Körper gefühlt.

Als ich dann eben die 60 kg geknackt hatte, war ich davon überzeugt -> ich hatte mein Wunschgewicht erreicht und somit auch mein Ziel..

Tja leider falsch gedacht.. Wenn ich mir heute die Fotos ansehe, dann frage ich mich echt, wieso ich sooooo dumm war!! Ich hatte eine wirklich wahnsinns-Figur, so wie mir damals auch alle gesagt haben.. aber die liebe Dani war mit sich selbst nicht zufrieden. Aufeinmal wurde die 5 als erste Zahl auf der Waage angestrebt.. Ich wollte noch mehr Fett verlieren und noch straffer werden. Was ich damals aber nicht eingesehen habe war, dass das „Fett“ kein Fett war, sondern meine Haut.

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Ich weiß noch ganz genau, dass ich mal dieses Foto bei Instagram gepostet habe (ihr werdet es dort nicht mehr finden, da ich fast alle meine Fotos von damals gelöscht habe..) und darunter geschrieben habe, dass auch mein Körper abends anders aussieht.. Dass ich einen Blähbauch hätte und dass man keine Bauchmuskeln sieht..
Wenn ich darüber so nachdenke, dann könnte ich wirklich weinen.. Denn heute sehe ich diese Figur anders – sie ist vollkommen in Ordnung. Ich weiß nicht, was mich damals geritten hat, dass ich das nicht so gesehen habe.. Ich schätze ich war einfach generell unglücklich in meinem Leben und wollte eine Sache haben, an der ich „verbissen“ arbeiten kann.. Dass alles andere in den Hintergrund rückt..

Meine Familie und meine Freunde haben mir mehrmals mitgeteilt, dass sie sich Sorgen machen, dass ich zu dünn werde. Ich empfand das alles als „Kompliment“.. meine Disziplin und meine harte Arbeit zahlten sich also aus. Ich habe Anerkennung bekommen. Ich denke, das war wirklich der Punkt damals. Ich wollte von den Menschen anerkannt werden.. ich wollte Aufmerksamkeit. Ich habe mich selbst nicht geliebt.

Ich war also in meinem Wahn gefangen und wurde dünner und dünner..

Ich habe die Realität vor den Augen verloren.

Instagram wurde in dieser ganzen Zeit immer populärer.. und mein Account immer bekannter. Ich habe mir selbst den Druck auferlegt, dass ich euch mit aktuellen Bodyfotos immer auf den laufenden halten muss. Auch hier habe ich schlicht und einfach nach Anerkennung gesucht..

Das Erwachen..

… ich weiß nicht, wie ich es damals geschafft habe immer noch mehr abzunehmen. Ich schätze mal, dass daran auch die Psyche Schuld war. Es war ein einziges auf und ab meiner damaligen Beziehung. Mir ging es teilweise so schlecht, dass ich 3-4 Tage kein Essen runter bekommen habe..
So bin ich dann irgendwann bei einem Gewicht von 56 kg gelandet..

Ich war kraftlos, hatte glanzloses Haar, ein eingefallenes Gesicht, mir war ständig kalt usw.

Erst nach der Trennung von meinem Exfreund ging es mir wieder richtig gut. Ich war in dieser Beziehung einfach lange Zeit so unglücklich, das wurde mir erst danach bewusst. Und ab diesem Zeitpunkt wurde mir auch klar, dass ich viel zu dünn war..
Ich hatte aufeinmal wieder Appetit. Außerdem gab es eine große Wende in meinem Leben -> ich hatte mich dazu entschieden nach Hamburg zu ziehen.

Aus dem „kaum bis garnichts essen wegen Frust“ wurde also schnell „ungesundes und schnelles Essen wegen Stress“.. Dazu kam ein unglaublicher Heißhunger auf Süßigkeiten.. Ich wurde aufeinmal zum Langeweile- und Stressesser . Das hat mich anfangs noch nicht so gestört. Ich hatte ja immer noch überwiegend gesund gegessen. Aber schnell waren die Kilos, die ich vorher wegen dem „nichts essen“ abgenommen hatte wieder drauf (ist ja vollkommen logisch).
Aufeinmal habe ich mich unwohl in meinem Körper gefühlt.. Plötzlich stand da wieder ein 6 vornedran.. und keine 5 mehr.. das war ehrlich ganz furchtbar für mich.
Außerdem hatte ich jegliches Gefühl für die richtige Menge an Essen verloren. Es war, als hätte ich alles verloren, was ich mir über 1 Jahr hart erarbeitet hatte.

Ich habe mich dann dazu entschieden das Online-Coaching von Team ProFit – Flexible Dieting zu machen. Und dazu kann ich heute immer noch sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Ich habe nicht lange durchgehalten, das ist wahr. Es war auch ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt damit zu starten. Denn das war in meiner vollen Umzugsphase. Bei Flexible Dieting „muss“ man tracken und auch regelmäßig zum Sport gehen. Das war in der Zeit einfach nicht drin..
Aber … 
ich habe in dieser Zeit meine Angst vor Kohlenhydraten verloren und habe festgestellt, dass man auch „große“ Mengen essen kann, ohne davon „dick“ zu werden (ich setze das alles mit Absicht in““, da das jeder anders definiert.. hier geht es allein um mein persönliches empfinden)

Wegen meinem Umzug habe ich Online Coaching also erstmal wieder auf Eis gelegt.

Es folgte eine Zeit, in der ich kaum Sport gemacht habe, gegessen habe, was ich wollte.. und vorallem eine Zeit, in der ich hauptsächlich aus Langeweile aß.. Ich wusste nicht mehr, wie sich wirklicher Hunger anfühlt..

Ich musste mich erstmal komplett einleben in Hamburg.. Doch das gestaltete sich schwieriger als gedacht. Ich hatte mit Heimweh zu kämpfen und das Singleleben gefiel mir so garnicht. Ich habe in den letzten Monaten so viel Süßigkeiten gegessen, wie noch nie zuvor. Süßigkeiten habe ich noch nie wirklich gebraucht .. wieso also jetzt??
Ich konnte nur noch daran denken, wie viel Kalorien welches Essen hat.. wie viele Kohlenhydrate ich schon zu mir genommen habe und wie viel Eiweiß mir noch fehlt.. Und ohgott!! Bloß nicht zu viel Fett essen. Ich habe in meinem Kopf immer weiter getrackt, mich im Fitnessstudio ausgepowert wie ne Irre. Die Waage wurde mein Feind.. Da stand aufeinmal immer mehr. Ich war traurig, deprimiert und fühlte mich fett.. Habe an mir selbst gezweifelt.. Aufeinmal waren die Komplimente weg. Keiner sagte mehr zu mir „Hast du schon wieder abgenommen“.. Wenn ich die Leute darauf ansprach, ob man sieht, dass ich zugenommen habe, antworteten sie „Ja .. aber das sieht viiiiel besser aus jetzt! jetzt ist wieder was an dir dran“.. Wieder was an mir dran?? Soll das also heißen, dass ich jetzt fett bin??
Es war furchtbar für mich.. Ich hatte Angst, dass ich wieder die Statur haben würde, die ich vor 2 Jahren hatte.
Ich wollte das nicht wahr haben.. Ich wollte nicht wahr haben, dass ich wirklich zugenommen habe..
Also suchte ich mir andere Erklärungen..

Erklärungen wie
„Das ist Muskelmasse, das du zugenommen hast“
„Das ist ein Blähbauch“
„Jetzt hab ich sogar schon morgens einen Blähbauch“
„Meine Verdauung funktioniert nicht mehr richtig“
„Ich habe bestimmt noch mehr Unverträglichkeiten“

Die Wahrheit jedoch war und IST!!, dass ich einfach zugenommen habe..

Wie finde ich jetzt mein Gleichgewicht wieder?…

… Das ist nun also die Frage der Fragen ..

Einige von euch werden sich jetzt danken Die hat doch noch immer eine tolle Figur, was will sie denn..
Nunja.. das ist doch genau der Punkt. Es geht darum, dass jeder Mensch seine Wohlfühlfigur findet. Ich spreche mit Absicht nicht mehr von „Wohlfühlgewicht“.. Denn das Gewicht sollte keine Rolle spielen.
Ich habe mich bestimmt seit 2 Monaten nicht mehr gewogen. Ich habe es auch nicht vor. Zum einen traue ich mich nicht drauf 😀 Weil ich Angst vor der Zahl habe.. Zum anderen erkennt man ja an meiner Geschichte, dass eine Zahl alleine nicht glücklich macht. Denn wenn es so wäre, dann wäre ich damals mit 60 kg absolut bei meiner Traumfigur gewesen. Ich war aber nicht glücklich. Ich möchte meine Wohlfühlfigur finden – und das ganz ohne Waage..

Projektselbstliebe..

.. da kommt also das #projektselbstliebe ins Spiel..

Wie ihr wisst, appelliere ich bei Instagram dafür, dass sich jeder so lieben soll, wie er ist.. Und dass wir alle toll sind.

Wie schaffe ich das aber??

Wie schon gaaaaaanz oben erwähnt, gibt es hierfür keine 0815 Anleitung. Denn jeder Mensch ist anders, jeder Mensch hat eine andere Vergangenheit.. Klar, das Prinzip ist leicht. Denn das besagt

Lieb dich einfach so wie du bist..

Nur „einfach“ ist eben garnich so „einfach“.. Oftmals liegt das ursprüngliche Problem tiefer als man denkt. Es gilt also in erster Linie zu erkennen, wieso ich nicht zufrieden mit mir selbst bin. Liegt das wirklich an meiner Figur? Oder passt mir irgendwas anderes in meinem Leben nicht. Wieso esse ich so viel süßes? Wieso esse ich generell?

Wann habt ihr das letzte Mal wirklich aus Hunger gegessen? Nicht wegen irgendwelcher Gelüste? Nein! Sondern wirklich weil ihr Hunger hattet?

Mir wurde irgendwann bewusst, dass ich eine zeitlang gefrühstückt habe, obwohl ich gar keinen Hunger hatte. Es war reine Gewohnheit. Genauso wurde mir irgendwann bewusst, dass ich gebacken habe weil mir langweilig war.. dass ich süßes aß weil ich frustiert war.. dass ich Gerichte kochte weil sie bei Instagram geil aussahen, nicht weil ich Hunger darauf hatte.. Ich aß weil ich dachte, ich müsste noch mehr Eiweiß essen, dass die Muskeln schneller wachsen.. Aber Hunger? War da seltenst dabei…
Ich habe Abends Kohlenhydrate gegessen weil ich mir selbst immer wieder beweisen wollte, dass ich keine Angst vor Kohlenhydraten hatte.. Dass mir „schweres“ Essen abends aber einfach lange im Magen liegt, ich schlecht schlafen kann und dann zu Wassereinlagerung neige, das habe ich einfach ignoriert. Sonst würde wohl wieder jemand denken, dass ich in mein altes Essverhalten zurückrutsche. Ich wollte mich nicht rechtfertigen, warum ich jetzt nur einen Salat esse oder eine Suppe. Stattdessen habe ich dann lieber Nudeln usw. gegessen, dass jeder sich dachte „Ok, die Dani isst ganz normal – also müssen wir uns keine Sorgen machen“ Völliger Schwachsinn!! Warum soll ich Pizza essen, wenn ich davon Bauschmerzen bekomme? Warum soll ich Nudeln esse, obwohl mir eher nach etwas leichtem, wie Suppe ist? Warum verdammt nochmal will ich es ANDEREN Recht machen?

Ihr wollt wissen, wie mein Weg aussieht? Wie ich es geschafft habe weg vom tracken zu kommen und wie ich zum intuitiven Esser wurde?

Die Wahrheit ist, dass ich es aktuell noch absolut nicht geschafft habe! Ich habe oben schon mal erwähnt, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.. Dass es aber schwer ist – darüber müsst ihr euch im Klaren sein! Es hat ja schließlich auch Monate gedauert, in denen man sich ein spezielles Essverhalten angewöhnt hat.. genauso muss man geduldig sein auf diesem Weg.

Aber ich kann auch sagen, wie mein Weg sich gestaltet bzw. nach welchen „Prinzipien“ ich lebe..

  1. Ich esse nur dann wenn ich Hunger habe!!
  2. Es ist okay abends auch ohne Kohlenhydrate zu essen!
  3. Ich höre auf meinen Körper, was er braucht!
  4. Ich mache Sport weil ich das Gefühl liebe und nicht weil ich das abnehmen im Vordergrund habe!
  5. Ich verbiete mir nichts!
  6. Ich stopfe nicht sinnlos Süßes in mich rein!
  7. Ich lenke mich ab, wenn ich aus langeweile esse!
  8. Ich wiege mich nicht!
  9. Ich hebe die Dinge an mir hervor, die ich bereits lieben kann!
  10. Ich schreibe Tagebuch (dort schreibe ich auf, was ich alles gegessen habe – ohne zu tracken – wie es mir danach ging, wieso ich jetzt gerade gegessen habe usw. Da wird einem erstmal bewusst, wie oft man eigentlich aus langeweile isst.)

Diese Punkte klappen bei mir nicht immer zu 100 %.. Schon alleine während des Schreibens habe ich unglaublich viele Weihnachtsplätzchen verputzt (einfach weil ich was essen wollte..)
Aber es wird von Tag zu Tag besser.
Wie schon erwähnt, gibt es mal gute und mal schlechte Tage. Aber das ist doch menschlich. Wir funktionieren nicht jeden Tag gleich.
Heute ist zB. ein „schlechter“ Tag.. Ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper.. Aber dieser Tag wird auch wieder vergehen.

Man muss einfach lernen Geduld zu haben.

Zieht nicht irgendwelche Klamotten an, die euch mit 56 kg gepasst haben- ist doch klar, dass die jetzt spannen! Weg damit – das zieht einen nur runter. Zieht stattdessen Klamotten an, in denen ihr euch wohl fühlt.

Wisst ihr, was mir immer hilf, wenn ich ein „schlechtes Gewissen“ habe? Wenn ich mir überlege, ob ich nicht doch irgendeine schnelle Diät machen soll?!
Ich stelle mir vor, dass es der letzte Tag wäre, an dem ich lebe! Und dann frage ich mich, wie ich diesen Tag am liebsten verbringen würde. Dabei ist es doch völlig egal, ob ich nun 56 kg, 60 kg oder 80 kg wiege. Es geht dabei doch nur um eines – ein gutes Gefühl!
Dieses Gefühl kann uns keine Waage geben.. Für dieses Gefühl sind alleine wir verantwortlich. Mit unseren Gedanken. Steuere sie bewusst und es wird leichter gehen.

Ich konzentriere mich zB. darauf, dass meine Bauchmuskeln wachsen. Darauf bin ich einfach so stolz und ich liebe das Gefühl, dass sie immer stärker werden. Ich möchte kein Hungerhaken mehr sein. Das ist für mich persönlich nicht die richtige Figur. Andere Frauen sind wunderschön mit einer so schlanken Figur. Wieder andere Frauen sind übergewichtig und wunderschön. Ich kenne ein paar Menschen, die etwas zu viel auf den Rippen haben.. Aber das ist mir so egal! Denn sie sind einfach großartige Menschen und strahlen eine so tolle Lebensfreude aus. Verurteilt selbst keinen Menschen.. egal ob „dick“ oder „dünn“. Dann werdet ihr auch damit aufhören euch selbst zu verurteilen.

Ich hoffe ich konnte euch meinen Weg etwas deutlicher machen und ein paar Fragen damit beantworten.

Wenn ihr noch etwas Spezielles wissen möchtet, dann schreibt mir das gerne in die Kommentare oder per Mail (fitnessfooddani@gmx.de). Ich werde versuchen jetzt Frage zu beantworten.

Ich hoffe wirklich, dass ihr euch das bis zum Schluss durchgelesen habt. Mir war es sehr wichtig so ausführlich zu schreiben. Dadurch bekommt man einen besseren Eindruck zu dem Ganzen.
Und ich saß da jetzt über 2 h dran.. Ich würde mich also freuen, wenn ihr euch eine Minute Zeit nehmt und mir ein Feedback dazu geben möchtet 🙂

Ich drücke euch allen auf eurem Weg die Daumen!! Jeder kann das schaffen!
Denkt immer dran, dass ihr nicht allein seid! Gebt nicht auf, bis ihr eure Wohlfühlfigur habt. Ob ihr dafür noch abnehmen möchtet oder zunehmen möchtet. oder ob ihr einfach lernen wollt euer jetziges Ich zu lieben.! Es wird klappen!

Ich habe mein Ziel vor Augen. Stellt euch euer Ziel vor und überlegt euch, wie der Weg dahin aussehen könnte. Ihr müsst auch mit niemandem über euer Ziel sprechen. Es genügt, wenn ihr es kennt. Dann könnt ihr das auch ohne Druck durchziehen. Deshalb werde ich euch auch nicht verraten, wie mein Ziel genau aussieht. 🙂 Aber an 1. Stelle steht hierbei, dass ich Intuitiv Essen kann.. und dass das Essen nicht mein Lebensmittelpunkt ist.

Ich drücke euch.

Eure Dani ♥

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2 Gedanken zu “Projekt Selbstliebe

  1. Hallo liebe Dani,

    Ich habe mir gerade deinen Blog Eintrag „Projekt Selbstliebe“ durchgelesen. Ich merke, dass es mir momentan genau so geht wie du es hier beschrieben hast. Ich bin echt froh nicht alleine mit diesem Problem zu sein. Das Thema Selbstliebe beschäftigt mich seit ca einem Monat und es wird mich wohl noch weiterhin beschäftigen. Am schwierigsten finde ich, ist es zu lernen sich selber zu vertrauen, seinem Körper zu vertrauen, dass er genau weiss was er braucht.
    Ich werde mir weiterhin diesen Eigenschaften probieren anzueignen.
    Danke für deinen tollen Eintrag, dieser hat mir wieder neuen Mut gegeben.

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    1. Liebe Fabienne,
      Du hast Recht – es ist ein schwieriger und harter Weg. Aber, wenn man etwas will, dann schafft man das auch! Da bin ich mir sicher. Mir hat es auch immer wieder Mut gemacht, nicht alleine zu sein! Du schaffst das! Ich drück dich und danke dir für deine lieben Worte 🙂
      Dani

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