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Westküste Amerika – Roadtrip/Sehenswürdigkeiten

Über 2 Monate ist unser Roadtrip nun schon her. Ich habe tatsächlich auch schon einen Blogpost dazu angefangen. Ich wollte zu jedem einzelnen Tag etwas schreiben. Nachdem ich gerade mal bei Tag 4 von 22 war und ich schon 5 Seiten gefüllt hatte, habe ich mich doch dagegen entschieden. Das wäre einfach zu viel geworden.

Nun möchte ich das Ganze etwas einfacher und übersichtlicher gestalten. Vielleicht werde ich dann irgendwann doch nochmal meinen kompletten Reisebericht veröffentlichen. We will see 🙂

In diesem Blogpost soll es jetzt erstmal um die einzelnen Sehenswürdigkeiten gehen. Es werden noch weitere Blogpost zum Thema „Essen in Amerika“ und eine Übersicht unserer „Gesamtkosten“ geben. Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

San Francisco

Alcatraz Die Tickets hierfür solltet ihr unbedingt schon sehr frühzeitig von zu Hause aus buchen. Wir wollten eigentlich eine Tour am Spätabend buchen (wir hatten die Hoffnung, dass wir während der Fahrt auf der Fähre einen Sonnenuntergang sehen können). Leider waren die Touren 2 Monate vorher schon alle ausgebucht. Also haben wir uns für eine normale Tagestour entschieden. Kosten p.P. ca. 38,00 €
Die Führung mit dem AudioGuide war sehr interessant und ging mit ca. 1,5 h auch nicht zu lange. Das Highlight? Der Blick vom Innenhof über das Wasser rüber nach San Francisco. Unbedingt genießen!

Twin Peaks Die Twin Peaks sind zwei Hügel in San Francisco. Mit einer Höhe von 276 m und 277 m stellen sie nach dem Mount Davidson die zweithöchsten natürlichen Erhebungen San Franciscos dar. Wir hatten das Glück, dass unser Airbnb nur ca. 30-45 Gehminuten von den Twin Peaks entfernt war. Also haben wir eine kleine Wanderung dort hin gemacht. Oben angekommen wurden wir allerdings fast weg geblasen 😀 Man war das windig da oben. Aber die Aussicht war wirklich toll. Wenn es nicht allzu nebelig ist (was es in SFO scheinbar sehr oft ist), kann man bis zur Golden Gate Bridge schauen.

Noe Valley Der Stadtteil, in dem wir unser Airbnb hatten. Wirklich total sauber und richtig süß gemacht. In der 24th Street gibt es ein paar süße Läden und Cafés/Restaurants. Aber vorsicht: Es geht überall ganz schön steil bergauf und bergab. Also feste Schuhe anziehen und nicht unterschätzen

Pier 39 Ist ganz niedlich gemacht. Aber meiner Meinung nach eine reine Touristenattraktion. Absolut überteuert. Wir wollten ne Kugel Eis essen und hätten 5 $ zahlen sollen. Das haben wir nicht eingesehen. Ein Highlight sind mit Sicherheit die Seelöwen. Da wir aber schon in Monterey welche gesehen haben, um die sich keine 100 Menschen getummelt haben, hat uns das in SFO eher abgeschreckt.

Golden Gate Bridge Kann ich nicht viel zu sagen. Haben wir nur von der Ferne angeschaut. Ist halt auch nur ne Brücke 😀 Und da wir am Ende in SFO waren, hatten wir bereits Reizüberflutung.

Lombard Street Ist ne ganz schnueckelige Zickzack-Straße. Auch die hatten wir dann nicht mehr auf dem Plan. Als wir von Alcatraz mit Uber zu unserem Airbnb zurück gefahren sind, sind wir allerdings zufällig dran vorbei gefahren. So konnten wir also einen Haken dran machen 🙂

Cable Car Wir haben beschlossen, dass wir nicht mit dem Cable Car fahren. Zum Einen standen da unheimlich viele Menschen an, zum Anderen haben wir den Sinn dahinter nicht gesehen. Wir haben die Station von der Ferne gesehen – auch das hat uns gereicht.

Monterey

Fisherman’s Warf Viel schöner, als Pier 39 in SFO. Klein, nicht so überlaufen, übersichtlich. Man kann am Ende einmal über einen Steg oben rum laufen und einfach die Aussicht aufs Wasser genießen. Das war toll. Da haben wir uns so frei und leicht gefühlt. Trotz Jetlag.

Coast Guard Pier Da sind wir durch Zufall hingekommen. Wir haben nämlich auf einer Bank auf Höhe des Sister City Parks gesessen und haben auf einmal einen Seelöwen gesehen. Der kam aus der Richtung des Coast Guard Pier’s. Also sind wir da hingelaufen. Und ach wie war das schön.. und stinkig. Überall lagen Seelöwen rum. Das war so schön. Wir waren fast alleine da und konnten uns die Seelöwen ganz aus der Nähe ansehen.

Lovers Point Uns wurde von einem Einheimischen gesagt, dass das der beste Ort ist, wenn man einen schönen Sonnenuntergang sehen möchte. Und wir wurden nicht enttäuscht. Vorher noch Pommes gekauft und dann haben wir uns da hingesetzt und einen traumhaft schönen Sonnenuntergang gesehen.

Carmel by de sea Eigentlich nicht mehr Monterey.. Aber auf dem Weg zum Highway eins sind wir irgendwann rechts abgebogen nach „Carmel“. Super super schöne Häuser. Tolles flair. Mega schöner Strand und rießengroße Wellen. Mehrere Glücksmomente in einem. Ein kleines Highlight unserer Reise!

Big Sur Auch eher Highway 1. Aber unbedingt zu sehen. Generell den Highway 1. Wir konnten ihn leider nicht komplett fahren, da er zum Teil gesperrt war. Aber bis Big Sur haben wir es gemacht. Diese Strecke, diese ganzen tollen Landschaftsbilder, das Gefühl ständig an der Küste entlang zu fahren. Unbeschreiblich. Kommt auf Platz 2 meiner Highlights! Unbedingt machen. Ihr fahrt die ganze Zeit am Wasser entlang.. und plötzlich kommt ihr nach Big Sur und seit mitten im Wald. An einem Bach. Unbeschreiblich. So eine unglaublich schöne Natur.

Morro Bay

In Morro Bay haben wir ehrlich gesagt nicht sehr viel gemacht. Wir sind einmal an der Promenade lang gelaufen zum Wasser, haben da unseren täglichen Salat gegessen, ein kleines Shooting gemacht und sind wieder zurück. Es war super windig. Man hätte noch zu dem großen Strand laufen können – aber wir wollten weiter.

Santa Barbara

Santa Barbara ist generell einfach total hübsch. Nicht so überlaufen, wie Venice Beach. Wenn ihr die State Street lang lauft, dann findet ihr süße Boutiquen, Cafés, Restaurants und was das Herz sonst noch so begehrt. Die State Street ist wirklich schön. Unser Hotel lag direkt an der State Street. Also habe ich mir gedacht, ich könnte ja früh morgens da entlang laufen, Richtung Strand. So habe ich Sightseeing und Sport in einem. 10 km insgesamt – hin und zurück. Kein Problem.. Dachte ich! Hinwärts ging es schööön bergab. Tja. Heimwärts musste ich alles wieder bergauf. 5 km non-stop. Macht es nicht! 😀

Los Angeles / Hollywood

Ich muss vorab dazu sagen, dass wir Los Angeles / Hollywood leider so gar nicht toll fanden. Wir hatten sowohl am Anfang, als auch am Ende unserer Reise ziemlich Pech mit dem Wetter. Ursprünglich war es so geplant, dass wir am Anfang unserer Reise 2 Nächte in Hollywood bleiben, um das ganze Touri-Programm zu machen. Am Ende wollten wir nochmal 5 Tage Strand und Entspannung, bevor wir dann zurück nach SFO und dann wieder nach Hause fliegen. Hollywood war grau und verregnet. Und auch Venice Beach war eher bewölkt und windig. Aber wir haben das Beste draus gemacht.

Hollywood Sign: Das Hollywood Sign bzw. den Sightseeing-Punkt haben wir eher durch Zufall gefunden. Das Zeichen selbst sieht man schon von der Stadt aus. Aber ich muss euch vorwarnen: Es ist mickrig. Meiner Meinung nach nichts Besonderes. Am „typischen“ Fotopunkt waren mit uns natürlich noch 500 andere Menschen. Deswegen haben wir nur kurz gehalten, geguckt und sind wieder weiter gefahren. Ich glaube, wir haben nicht mal ein Foto gemacht. Ah doch. Eins müsste dabei gewesen sein. Generell haben wir in Hollywood am wenigsten Fotos gemacht. Wenn ihr „Lake Hollywood Park“ eingebt, werdet ihr zu dem „Viewpoint“ navigiert. Außerdem könnt ihr auch zum Zeichen wandern. Wir haben es nicht gemacht hihi. Dann gebt am besten „Wonder View Drive“ ins Navi ein. Achtung: Das Auto müsst ihr am Anfang abstellen.

Beverly Hills: Kann man schön durch fahren oder auch mal anhalten und durch schlendern. Richtig schöne Häuser. Und die Straßen sind auch toll gemacht. Jede Straße hat eine andere Pflanzen-/Baumsorte, die zieht sich dann komplett durch.

Mulholland Drive: Eine mega coole Strecke. Startet von Beverly Hills aus. Da kommt ihr an Villen vorbei.. Das ist der Wahnsinn!! Und die Aussicht oben angekommen ist auch nicht schlecht 🙂

Melrose Avenue: Da sind ziemlich viele verrückte Leute unterwegs sag ich euch. Wir standen gerade an dem typischen Engelsflügel-Spot, um Bilder zu machen. Auf einmal läuft einer an uns vorbei, der nur in so eine Steppdecke eingehüllt war. Ich mir nur so „aha“ gedacht. Als wir dann weiter gelaufen sind und an die nächste Kreuzung kamen, stand er da auf einmal an der Ecke.. SPLITTERFASERNACKT! Die Decke hatte er vor sich geworfen und angezündet?!?! Warum?? Komischer Mensch.. Ansonsten ist die Melrose Avenue ganz cool. Hippe Läden, Fancy Cafés und Restaurants und überall Wände, die cool angemalt sind. Mein Tipp: An der Kreuzung auch mal umdrehen und auf die Wand hinter euch gucken. Da könnte auch was cooles gemalt worden sein.

Walk of Fame / Hollywood Blvd: Ich muss ja sagen, dass ich mir den Walf of Fame anders vorgestellt habe. Irgendwie pompöser. Eindrucksvoller. Die Realität sieht aber so aus, dass man 10 Blocks auf der einen Straßenseite in eine Richtung läuft, um dann die 10 Blocks auf der anderen Straßenseite wieder zurück zu laufen. Auf dem Gehweg sind dann die ganzen Sterne. 2/3 der „Stars“ kennt man nicht mal 😀 Naja. War sehr ernüchternd. Hat aber auch geregnet an dem Tag. Wir haben dann irgendwann keine Lust mehr gehabt und sind zu American Eagle Outfitters shoppen gegangen!! Mein Liebslingsladen in den USA!

Runyon Canyon: Wir selbst waren da nicht. Aber man hört und sieht auf Bildern, dass die Aussicht von da oben gigantisch sein muss. Ist allerdings mit einer kleinen Wanderung verbunden 😛

Griffith Observatory: Von da oben hat man auch einen tollen Blick über LA. Wir hatten geplant hochzufahren, da unseren mit gebrachten Salat zu essen und zu warten, bis Sonnenuntergang ist. Als wir hoch gefahren sind, haben wir aber nirgends einen Parkplatz gefunden. Und gute Aussichten, dass es einen Sonnenuntergang geben wir, den man sieht, hatten wir auch nicht. Als haben wir kurz die Aussicht aus dem Auto genossen und sind dann wieder zurück gefahren.

Venice Beach: Hier wollten wir die Seele baumeln lassen. Am Strand entspannen, nach 2 Wochen Roadtrip. Das Wetter wollte das allerdings nicht so 🙁 Wir lagen trotzdem am Strand. Bis es uns zu kalt wurde. Ansonsten lagen wir im Innenhof unseres Airbnbs. Da war es richtig richtig schön und windgeschützt. Ansonsten ist Venice Beach meiner Meinung nach sehr tourimäßig. Ein Ramschladen nach dem anderen. Der Muscle Beach ist vielleicht noch ganz interessant. Generell wird dort sehr viel Sport gemacht. Es gibt unendlich viele Beachvolleyballfelder usw. Man kann sich auch Räder ausleihen und damit die Promenade bis Malibu fahren. Wir sind nur zu Fuß bis Santa Monica gelaufen.

Santa Monica: Santa Monica ist sicherlich bekannt. Hier gibt es den Santa Monica Pier, an dem der Vergnügungspark liegt. Kann man sich mal anschauen. Wenn man aber aus Hamburg kommt und gefühlt ständig „Dom“ hat, dann findet man Vergnügungsparks jetzt nicht sooo besonders 😛 Wir durften dafür bei einer „Rettungsschwimmer-Prüfung“ zusehen. Das war spannend. Sie mussten ständig ins Wasser rennen, eine Runde schwimmen, wieder raus, hoch zum Strand und wieder zurück. Und das Ganze bestimmt 30 Mal. Respekt!! Außerdem auch mal in die Innenstadt laufen. Einen Bogen Machen und an der Promenade zum Strand zurück. Wir haben sooooo viele Baby-Squirrels gesehen. Also Eichhörnchen. Gott was waren die süß. Wir fanden übrigens alle Tierchen auf unserem Roadtrip süß *.* Einmal haben wir sogar extra mitten auf der Straße angehalten, um Fotos zu machen 😀 Hinter uns war meilenweit kein Auto in Sicht.

Abbot Kinney Blvd: Eine super super super schöne Straße in Venice!!! So schöne Läden und Boutiquen. So nette Restaurants und Cafés. Da sind wir ein paar mal zum shoppen und Kaffee trinken durch geschlendert.

Venice Canals: Klein Venedig. Super süß gemacht! Muss man sich ansehen 🙂

Las Vegas

Welcome to fabulous Las Vegas Sign: Natürlich darf DAS legendäre Foto vor dem Schild nicht fehlen. Macht nur nicht den Fehler, den wir gemacht haben.. Wir haben die Strecke unterschätzt. Auf GoogleMaps sah das nicht so weit aus von unserem Hotel. Fakt war jedoch, dass wir locker 1,5-2 h gebraucht haben, um dort hin zu laufen. Wir waren fix und fertig, da es echt warm war. Vor dem Zeichen muss man dann noch anstehen. Es gibt jemanden, der auch Fotos von euch zusammen macht. Kostet auch nichts. Vielleicht gibt man ihm mal ab und zu Trinkgeld?! Man kann sich aber auch einfach in eine andere Ecke stellen und da Bilder machen. Dann hat man das Schild nicht direkt hinter sich und vermutlich fremde Menschen mit drauf, aber mann muss nicht anstehen. Wie man eben möchte. Wir haben uns angestellt 🙂

Strip: Einfach den Strip auf und ab laufen. Da kommt man an allen Sehenswürdigkeiten vorbei, die es so gibt. Unbedingt bei Shake Shack Cheese Fries essen!!!

Valley of Fire

Dazu muss man nicht viel sagen. Einfach durchfahren und genießen!!

Springdale / Zion National Park

Mein Highlight der ganzen Reise!!

Im Zion National Park kann man das Hier und Jetzt vergessen. Durch den Park fährt ein Shuttle Bus. Mit dem Auto darf man selbstständig nicht durchfahren. Was das Ganze noch idyllischer macht. Es gibt die Möglichkeit an verschiedenen Stationen auszusteigen und umher zu wandern. Macht nicht den Fehler, den wir gemacht haben und startet erst gegen Mittag. Es ist einfach so heiß gewesen. Und wir hätten gerne noch viel mehr gesehen.

Big Bend: Hier müsst ihr UNBEDINGT aussteigen. Ihr habt einen Ausblick auf zwei der berühmtesten Wahrzeichen vom Zion; Angels Landing und Great White Throne. Macht nicht den Fehler, wie die meisten Besucher und genießt nur kurz die Aussicht, um gleich wieder in den Bus zu steigen und weiter zu fahren. Wir sind nämlich noch zum Fluss runter gelaufen.. Und was soll ich sagen? Ich habe noch nie etwas so magisches, ruhiges und schönes erlebt. Ich stand einfach mit beiden Füßen im Wasser und habe diese Ruhe und die Aussicht genossen. Ich kann auch nicht sagen wieso, aber ich habe mich an diesem Ort besonders frei und glücklich gefühlt.

Narrows: Wir wollten in die Narrows gehen. Der Weg dorthin führt an einem Fluss entlang. Traumhafte Kulisse!! Leider kamen wir irgendwann nicht weiter, da man diesen Fluss irgendwann durchqueren musste und wir keine wasserfesten Schuhe dabei hatten. Deshalb: Unbedingt wasserfeste Schuhe mitnehmen oder im Visitor Center am Anfang gleich ausleihen. Sonst geht es euch wie uns und ihr müsst umdrehen.

Angels Landing: Leider haben wir diesen Spot nicht mehr geschafft. Man soll hier eine atemberaubende Sicht über den Park haben. Also unbedingt mit einplanen!!

Und denkt daran bei der Rückfahrt nicht zu spät loszugehen. Es wollen alle wieder raus und so kann es zu langen Wartezeiten kommen. Die Busse sind dann oft voll und man kommt nicht mehr mit.

Page

Horseshoe Bend: Der Horshoe Bend ist, wie der Name schon verrät, ein hufeisenförmiger Wasserlauf des Colorado Rivers. Denkt unbedingt an festes Schuhwerk, da der Weg dorthin ziemlich steinig ist. Außerdem solltet ihr etwas zu trinken mitnehmen. Der Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt ist doch relativ lang. Wir haben das ziemlich unterschätzt. Also nicht, dass ihr jetzt denkt, dass man da stundenlang läuft. Vielleicht waren es so ca. 20 Minuten. Aber gerade der Rückweg geht ziemlich bergauf. Da ist man über etwas zu trinken dankbar.
Und ansonsten? Die Aussicht genießen, ausblenden, dass um einen rum noch mindestens 100 andere Menschen sind und nicht zu weit nach vorne gehen. Es geht ganz schön tief runter 😛

Upper/Lower Antelope Canyon: Hier wollten wir unbedingt hin. Von Anfang an sollte das eines unserer Highlights werden. Leider war es ziemlich bewölkt, als wir in Page waren. Wir haben gelesen, dass sich die Antelope Canyons dann nicht so lohnen würden, da man die beeindruckenden Slots im Canyon nicht sieht, da es ja keinen Lichteinfall gibt. Also hatten wir uns erst dagegen entschieden. Ein wenig traurig haben wir den Tag dann am Pool verbracht, denn warm was es dennoch. Zum Glück haben wir ein älteres deutsches Ehepaar am Pool getroffen, die schon zum 8. Mal im Westen der USA unterwegs waren. Die beiden meinten, dass wir UNBEDINGT in den Antelope Canyon gehen sollten und dass es sich auf jeden Fall lohnt, auch wenn es bewölkt ist. Also haben wir ein wenig umgeplant und haben es so gelegt, dass wir am nächsten Vormittag noch hin gefahren sind, bevor unsere Reise weiter ging. Die Tickets haben wir direkt vor Ort bei „Ken’s Tour“ gekauft. Wir hatten Glück und mussten nur eine Stunde warten bis zu unserer Tour. Es kann natürlich auch sein, dass alles voll ist und man keinen Platz mehr bekommt. Und was soll ich sagen? Es hat sich absolut gelohnt. Die Bilder sprechen für sich 🙂 Unser Tourguide war aber auch einfach cool drauf!

Also unbedingt einplanen, auch wenn es bewölkt ist. Aber bitte nicht bei Regen. Das kann ganz schnell gefährlich werden. Dabei sind auch schon mal Menschen ums Leben gekommen 🙁

Glen Canyon Dam: Die Glen-Canyon-Staumauer ist eine Talsperre, die den Colorado River in Arizona anstaut. Ausgehend vom Stauinhalt ist der entstandene Stauraum, der Lake Powell, nach dem Lake Mead der zweitgrößte Stausee der USA. Beeindruckend, wenn man da oben steht und nach unten blickt. Das ist ganz schön tief 🙂

Lone Rock Beach: Wer ein bisschen Strandfeeling haben möchte, legt sich an den Lone Rock Beach 🙂

Lake Powell: Hier kann man verschiedene Bootstouren und ähnliches machen. Haben wir nicht gemacht. Ist aber bestimmt schön!

Monument Valley

Beeindruckend! Einfach nur beeindruckend. Bucht unbedingt eine Nacht in den Cabins im „The View“. Ist ein bisschen teurer, aber es lohnt sich. Wirklich. Ihr habt eine eigene kleine Hütte für euch. Abends draußen sitzen, mitten im Monument Valley unter einem Sternenhimmel, den ihr so noch nirgends gesehen habt. Sonnenauf- und untergang inklusive. Wie schön das war!!

Unbedingt mit dem eigenen Auto durchs Monument Valley fahren. Aber am Besten nur, wenn ihr einen SUV habt. Die Strecke ist nämlich ziemlich holprig 😛 Man kann auch Touren buchen. Da werden auch nochmal Punkte angefahren, die man selbst mit dem Auto nicht erreicht bzw. Strecken, die man alleine nicht befahren darf. Wir haben uns für etwas viel besseres entschieden. Also das stand auch schon von Anfang an fest. Wir wollten durchs Monument Valley reiten!! Und da ging ein kleiner Traum für mich in Erfüllung. Ein Pferdemädchen mitten in den USA auf einem waschechten Mustang. Okay. Das letzte ist gelogen 🙂 Aber es war einfach.. unbeschreiblich !! Wir haben erst eine Tour für 1,5 Stunden gebucht. Es gab noch 2 weitere Besucher, die allerdings die 2 Stunden Tour gebucht hatten. Wir wurden gefragt, ob wir kostenlos upgraten wollen. Na klar!!!! Also ging es 2 Stunden lang durchs Monument Valley. Beste Entscheidung! Wir sind leider nur im Schritt gegangen. Aber 2 Mal durfte ich galoppieren 😛 Am Ende habe ich ein kleines Wettrennen mit einem der Tourguides gemacht. Es ging Richtung Stall. Dementsprechend haben die Pferde Gas gegeben. Das war toll! Der Rest der Truppe ist im Schritt hinterher gekommen.
Kleiner Tipp: Wenn ihr auch vor Ort eine Reittour buchen wollt, nehmt unbedingt Bargeld mit (ab 80 Dollar aufwärts). Wir hatten nicht mehr genug und wollten Geld abheben. Im Gift Shop war der Automat außer Betrieb, also mussten wir ins Nachbardorf, um da den Automaten zu plündern 😀

Grand Canyon

Ich muss gestehen, dass ich hierzu nicht viel sagen kann. Wir waren einfach schon so voll mit Eindrücken, dass wir den Grand Canyon jetzt nicht sooooo toll fanden. Also ja, es ist natürlich beeindruckend, keine Frage. Aber wie gesagt.. Wir waren bereits 2 Wochen unterwegs und haben jeden Tag ein anderes Highlight erlebt. Irgendwann wägt man dann scheinbar ab. Wir sind dann nur zu 1-2 Viewpoints gefahren und haben des restlichen Nachmittag am Pool im Nachbarhotel verbracht, da unseres leider keins hatte.

Route 66

Vom Grand Canyon, über Seligman und Hackberry nach Kingman. Route 66 Baby. Also bei der Strecke generell hatte ich jetzt persönlich kein besonderes „Feeling“. Ist halt auch nur ne Straße. Seligman und Hackberry waren aber wirklich süß gemacht. Mit ganz vielen alten Autos und generell eben sehr im Route 66 Style. Hackberry hat mir noch ein wenig besser gefallen, als Seligman. In Kingman ging‘s dann wieder nur ins Hotel und an den Pool.

Twentynine Palms

… war einfach nur heiß! Wüste eben. Wir lagen am Pool. Mehr gibt’s da nicht. Ah doch. Den Joshua Tree National Park. Naja.. Kann man sehen, muss man aber nicht 😀

 

So… Das ist dann doch länger geworden, als gedacht. Ich könnte noch ewig weiter schreiben. Mir fällt noch so viel ein. Aber vermutlich würde das ein ganzes Buch werden 🙂

Gibt es noch Themen, auf die ich speziell eingehen soll? Dann schreibt es mir gerne in die Kommentare oder bei Instagram.

Unsere Unterkünfte habe ich bei der Planung bereits alle aufgeführt. Ich kann sie alle uneingeschränkt empfehlen. Ok, bis auf das Motel in Twentynine Palms. Das war zwar ganz niedlich aber auch sehr sehr sehr alt. Soll ich auf die Unterkünfte nochmal näher eingehen?

Schreibt mir gerne 🙂

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