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Detox-Woche

Hallo ihr Lieben,

ich habe auf Instagram gefragt, ob ihr Lust habt mit mir gemeinsam eine Detox-Woche zu starten. Die Mehrheit war dafür. Also legen wir mal los 🙂

Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich Anfang des Jahres ganz gerne eine Entgiftungswoche mache. In welchem Umfang, das entscheide ich ganz spontan. Ich habe schon mal eine Woche gefastet (Heilfasten nach Rüdiger Dahlke) und sonst immer irgendwelche Detox-Kuren gemacht.
Die Meinung zu Detox-Kuren ist sehr unterschiedlich. Viele sind der Meinung, dass man so etwas nicht braucht. Dass der Körper sich selbst entgiftet. Das mag auch alles so sein. Ich habe allerdings für mich festgestellt, dass mir solche Wochen gut tun. Dadurch, dass ich leider ziemlich viele Unverträglichkeiten habe, ist mein Magen-/Darmtrakt oft gereizt. In letzter Zeit habe ich nicht sonderlich darauf geachtet, was ich esse bzw. was ich vertrage und was eben nicht. Das merke ich aktuell. Ich habe Magenschmerzen, super schnell einen Blähbauch und von der Verdauung wollen wir gar nicht erst reden.
Mir tut so eine Detox-Woche sehr gut. Ich sammel mich in dieser Zeit, verzichte bewusst, um mir und meinem Körper etwas Gutes zu tun. Ob in mir drin deshalb tatsächlich eine Entgiftung statt findet oder nicht? Keine Ahnung. Dazu müsste ich in mich hinein sehen können, was ich nicht kann. Mir geht es einzig um allein um mein Befinden. Und solange mir etwas gut tut, kann es nicht so falsch sein.

Ich möchte vorweg noch sagen, dass ich keine Ernährungsberaterin bin und auch keine Fitnesstrainerin. Den Plan, den ich mit euch teile, habe ich mir persönlich so zusammen gestellt (angeregt durch andere Detox-Kuren, die ich schon gemacht habe). Ich garantiere nicht dafür, dass er für jeden genauso gut und effektiv ist, wie für mich. Jeder weiß ja selbst am Besten, was er verträgt und was einem gut tut. Dieser Plan soll nur zur Anregung dienen 🙂
Am Ende dieses Posts findet ihr alle Dokumente als pdf zum Download 🙂

DIE VORBEREITUNG

Vorbereitung ist das A&O. Am Besten werden alle ungesunden und “verbotenen” Lebensmittel erstmal verbannt, dass man nicht in Versuchung kommt. Dann wird die Woche geplant, eine Einkaufsliste erstellt (Ihr könnt natürlich auch meinen Plan und meine Liste nehmen) und ein Ziel geplant. Überlegt euch vorher, was ihr aus dieser Detox-Woche (die übrigens 5 Tage gehen wird) machen wollt und mit welchem Ziel ihr da raus gehen möchtet. Schreibt es euch auf, pinnt es an den Kühlschrank. Schaut immer wieder drauf, wenn ihr das Gefühl habt, nicht durchhalten zu können. Generell gilt natürlich, dass man nur so weit gehen sollte, wie es einem gut tut. Merkt man, dass man damit überhaupt nicht klar kommt, dann brecht bitte ab. Es ist kein “Versagen” oder “Aufgeben”. Man muss sich immer zu 100 % wohlfühlen. Nur dann tut man dem Körper auch etwas Gutes.

Mein Ziel: Ich möchte meinem Magen dabei helfen sich wieder zu entspannen. Zur Ruhe zu kommen. Innere Ruhe! Bewusst genießen. Bewusst essen.

NEBENWIRKUNGEN

Da wir unseren Körper teilweise auf Entzug schicken, ist es mehr als normal, wenn wir vorallem in den ersten beiden Tagen “Nebenwirkungen” haben. Das ist aber überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil. Das zeigt nur, dass sich in unserem Körper etwas tut. Alkohol, Kaffee und Süßigkeiten sind für unseren Körper in gewisser Weise ja “Drogen”. Lässt man das für ein paar Tage weg, befinden wir uns auf dem kalten Entzug 😀
Also keine Angst. Stark bleiben und weiter machen. Genau fühlen, was da in eurem Körper gerade los ist.

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Schlappheit/Müdigkeit

DAS DARF GEGESSEN/GETRUNKEN WERDEN

  • Bohnen, Linsen, Erbsen
  • Gemüse
  • Obst (Äpfel, Beeren, Kiwi)
  • Haferflocken
  • Kartoffeln/Süßkartoffeln
  • Quinoa
  • Wasser
  • Tee (Kräutertee, Detox-Tee, Ingwer-Zitronen-Tee)

DAS DARF/SOLLTE NICHT GEGESSEN/GETRUNKEN WERDEN

  • tierische Produkte (Fleisch, Milchprodukte, Fisch, Eier)
  • Nahrungsmittel auf Weizen oder Stärkebasis (Ausnahme: Haferflocken, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Süßkartoffeln)
  • Nudeln, Reis, Couscous, Bulgur (Ausnahme: Quinoa)
  • Obst, das sehr viel Zucker enthält (Bananen, Kaki usw.)
  • Süßigkeiten
  • Alkohol
  • Kaffee/Schwarzer Tee
  • Salz, Zucker, Konservierungsstoffe, E-Nummern
  • wenig Soja-Produkte

REZEPTIDEEN

  • Beerensmoothie (Spinat, Beeren, Haferflocken/Amaranth)
  • Porridge (Mit mandelmilch oder Wasser, dazu Beeren)
  • Amaranth Grieß oder Pancakes
  • LinsenBolo mit Zoodles
  • Gefüllte Paprika mit Linsen
  • Süßkartoffel-Möhrensuppe
  • Ofengemüse
  • Gemüsepfanne
  • Salat mit Bohnen

Snacks: Energiebällchen (Datteln, Hasselnusskerne, Kokosflocken, Backkakao mixen und zu Kügelchen formen), Gemüsesticks, Obst..

HASHTAGS

Um uns gegenseitig zu unterstützen, können wir ja folgende Hashtags verwenden. Dann kann man immer mal gucken, wie es bei den anderen gerade so läuft oder was die anderen vielleicht noch für Rezeptideen haben.

#Ciaoblähbauch #Detoxmitdanibanani #fitdurchdenfebruar

HERE WE GO

Ich habe euch ein paar Rezeptideen aufgelistet. Natürlich habe ich leider nicht die Zeit, um mir noch mehr Rezepte zu überlegen. Das sollen einfach ein paar Anregungen sein. Generell solltet ihr euch einfach daran halten, was gegessen werden kann und was eben nicht. Achtet darauf, dass ihr Produkte kauft, die kein Salz enthalten (Gemüsebrühe und Tomatenmark zum Beispiel. Gibt es in Bioläden bzw. im Reformhaus). Außerdem ist es wichtig, dass ihr in den 5 Tagen ausreichend trinkt. 3-4 Liter wären ideal. Ich werde meinen Morgen mit einem Glas heiße Zitrone und Ingwer starten. Wem es zu sauer ist, die Zitrone auszupressen, der kann die Zitrone auch in Scheiben schneiden und so ein Wasser legen. Hat nicht ganz den gleichen Effekt, ist aber dennoch erfrischend und regt an. Denkt immer daran, wofür ihr das Ganze macht. Mutet euch nicht zu viel zu. Hungert nicht. Dass hier ist keine Diät. Es geht nur darum, wieder etwas gesünder zu essen. Versucht euch die 5 Tage daran zu halten. Macht in dieser Zeit gerne Sport. Ich werde ganz viel Yoga machen und laufen gehen. Ich bin gespannt, wie es euch ergehen wird. Ich freue mich drauf. Wenn ihr noch Fragen habt, dann schreib mir gerne.

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Wochenplan blanko

Wochenplan gefüllt

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