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Tree Inn – Das Baumhaushotel im Wolfscenter

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Bei unserem Aufenthalt im TreeInn handelte es sich um eine Kooperation.

Für Rike und mich ging es mal wieder auf reisen 🙂
Diesmal durften wir das Tree Inn besuchen. Dabei handelt es sich um eine etwas andere Art Hotel. Geschlafen haben wir nämlich in 5 Meter Höhe – in einem Baumhaus direkt am Gehege von den Wölfen Kimo und Dala.

Wer jetzt so ein klassisches kleines Baumhaus von Familie Meier im Kopf hat, den kann ich gleich mal “enttäuschen”. Denn damit hat dieses Baumhaus so gar nichts zu tun. Ganz im Gegenteil. Nachdem die Hängebrücke überwunden wurde, erreicht man ein modern eingerichtetes Hotelzimmer mit ca. 30 m², in dem die 7 m lange und bodentiefe Fensterfront mit Blick ins Wolfsgehege ein absolutes Highlight ist.

Aber kommen wir erstmal zum Anfang..

Nach einer ca. 1,5 stündigen Autofahrt (ok, ok. Es waren 2 Stunden. Aber auch nur, weil wir eine Pippi-Pause gemacht haben und beim Burger King halten mussten – machen wir jedes Mal so – egal wohin die Reise geht 🙂 ) sind wir in Dörverden am Wolfscenter angekommen und wurden auch direkt am Eingang abgeholt. Auf dem Weg zu unserem Baumhaus haben wir schon den ein oder anderen Wolf gesehen. Wir wurden außerdem freundlich von der Wolfshündin begrüßt. Im Baumhaus angekommen wurde uns alles erst einmal genau erklärt. Der Empfang war so warm und herzlich, dass wir uns direkt wohl gefühlt haben.

Ausstattung
Insgesamt verfügt das Tree Inn über 2 Baumhäuser, die jeweils an einem Wolfsgehege stehen. Beide Baumhäuser sind ausgestattet mit einem Doppelbett, Tisch und Stühlen, Whirlpool, Kaffeemaschine, Minibar, Telefon, Tablet, Fußbodenheizung, Flachbildfernseher, Dachterrasse und WLAN.
Übrigens: Man kann sich auf dem Fernseher mit seinem Netflix oder Amazon-Account anmelden 🙂 Da wurde schön Gilmore Girls geschaut abends 🙂

Essen & Trinken
Die alkoholfreien Getränke sowie Kaffee und Tee sind im Preis inbegriffen. Ebenfalls das Frühstück, dass man als Picknickkorb morgens vor der Tür stehen hat. Dieser Service ist allerdings nur inbegriffen, wenn das Wolfscenter geschlossen hat. An den geöffneten Tagen wird das Frühstück im Center direkt serviert. Wir sind also glücklicherweise in den Genuss gekommen die warmen Eier, Lachs, Wurst, Käse und Brötchen zu genießen, während Kimo und Dala in ihrem Gehege auf und ab gelaufen sind.
Vorab kann man außerdem einen weiteren Picknickkorb bestellen, der dann abends auf das Baumhaus gebracht wird. Hier kann man zwischen der Veggie- und Fleischvariante wählen. Das ist allerdings nicht im Preis mit inbegriffen. Über das Tablet kann man aber auch verschiedene Lieferdienste in Anspruch nehmen 🙂

Das Wolfgehege
Insgesamt gibt es 3 bzw. 4 verschiedene Gehege. 2 Gehege mit von Hand aufgezogenen Wölfen, 1 Gehege mit “wilden” Wölfen und 1 Gehege, in dem sich eine Wolfshündin und ein Schäferhund befinden.
In jedem Rudel gibt es immer eine Fähe (Weibchen). Bei dem Rest handelt es sich um Rüden.
An den Tagen, an denen der Park für Besucher geöffnet ist, gibt es unterschiedliche Fütterungszeiten. An den geschlossenen Tagen heißt es: Fasten. Was ja durchaus in der Natur auch mal vorkommen kann.
Wir wurden jedoch darauf hingewiesen, dass die Wölfe sich auch gerne mal was vergraben. Während wir gerade beim Abendessen saßen, wurden wir tatsächlich auch “Zeugen” davon, wie die beiden Wölfe ein halbes Reh (oder so :-D) ausgegraben haben.  Faszinierend. Faszinierend ist außerdem, dass die Wölfe eine innere Uhr haben. Denn zu den Fütterungszeiten, haben sie sich um den Fütterungsplatz getummelt. Leider ohne Erfolg.
Übrigens: Es gibt im Park auch noch andere Tiere, wie Schafe, Ziegen und Präriehunde. Aber keine Sorge: Lebendfütterung ist verboten. Diese Tierchen sind auch nur zum anschauen da.
Wölfe nutzen das heulen zur Kommunikation. Nicht, um den Mond anzuheulen 😉

Der Aufenthalt
Wir waren wirklich rundum zufrieden und glücklich. Die Ruhe in diesem Wolfscenter ist einfach nur toll. Wenn man in einer Großstadt lebt, nimmt man das noch viel bewusster war.
Das Essen war super lecker und das Baumhaus an sich einfach nur schön. Natürlich haben wir uns abends Wasser in den Whirlpool gelassen und entspannt.
In den Nachttischschubladen liegen Taschenlampen bereit. Denn eine “Nachtwanderung” wird gleich am Anfang empfohlen. Blöd nur, dass Rike und ich ziemliche Angsthasen sind 😀 Denn man muss wissen, dass man nachts komplett alleine im Wolfscenter ist. Nur wir, die beiden Gäste des anderen Baumhauses und die Wölfe. Mitten im Wald. Kommt schon: das ist gruselig oder? Immerhin haben wir uns einmal kurz auf die Dachterrasse und ganz nach unten getraut. 🙂
Doch bis dahin hatten wir unsere Wölfe noch nicht heulen gehört. Rike schlief schon und ich hatte auch schon fast aufgegeben, da ging es los. Wow! Das klang dann doch gar nicht so bedrohlich, wie man erst annahm. Nach ein paar “Heulern” hatte man sich daran gewöhnt. Tief geschlafen hatte ich dann allerdings trotzdem nicht. Denn unsere Fenster hatten wir offen und so hat man immer mal wieder Geheule gehört. Da es ein wirklich einmaliges Erlebnis ist, nimmt man da auch ein wenig Schlafmangel gern in Kauf 🙂

Vielen Danke liebes TreeInn für die wundervolle Kooperation und für dieses unvergessliche Erlebnis.

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