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Hella Halbmarathon – Endspurt

Ich weiß noch genau, wie ich nach meinem ersten 15 km-Lauf zu Birthe gesagt habe, dass ich niemals einen Halbmarathon laufen werde. Wieso sollte ich 21,1 km laufen. Und überhaupt.. Meine Gelenke machen das einfach nicht mit. Nein nein nein. Laufen soll mir Spaß machen. Und das wäre kein Spaß für mich.

Klar, dass ich das damals gesagt habe. Zum Einen waren wir da gerade mitten in den Wintermonaten. Zum Anderen war ich da einfach nicht ausreichend trainiert für so eine Distanz. Dass meine Gelenke danach schmerzten war also logisch.
Auch wenn man aktuell das Gefühl bekommt, dass jeder einen Halbmarathon mit links laufen kann – ich sage euch: nein, das kann (besser gesagt: sollte!) man nicht einfach so machen. Man sollte sich ausreichend darauf vorbereiten. Und vorallem sollte man sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, dass man jetzt auch einen Halbmarathon laufen muss, nur weil die halbe Instagramwelt das macht. Man sollte seine eigenen Gründe dafür haben bzw. sein eigenes Ziel festlegen.

Was ist überhaupt mein Ziel?
Mein Ziel ist es schlicht und einfach ANZUKOMMEN. Ich habe mir keine bestimmte Zielzeit gesetzt. Klar, man muss sich irgendwo einordnen, um auch im richtigen Block loszulaufen. Aber die Zeit stellt für mich keinen Zwang dar.
Ich bin mit Birthe bereits 19 km gelaufen und durch mein routiniertes Lauftraining habe ich ein Gefühl dafür bekommen, wie schnell ich in etwa sein werde. Ich denke, es ist realistisch eine Zielzeit von 2.15 h zu avisieren. Wenn ich langsamer bin, ist das ok. Wenn ich schneller bin, ist das ebenfalls ok 🙂

Ich möchte einfach Spaß haben. Ich möchte das Gefühl genießen. Ich möchte einfach einen Schritt nach dem anderen machen. Ich möchte mich selbst anfeuern. Ich möchte das Gefühl erleben angefeuert zu werden. Ich möchte mir selbst auf die Schultern klopfen, nachdem ich ins Ziel gelaufen bin.

Für mich ist Laufen keine Qual. Ich laufe auch nicht, um abzunehmen. Laufen ist für mich mit so viel Leidenschaft verbunden. Einige Läufe sind besser, andere schlechter. Doch eines haben sie immer gemeinsam: Das Gefühl DANACH. Manchmal kommt das Gefühl auch schon währenddessen. Wenn es zum Beispiel regnet und man einfach im Regen losläuft. Die Luft ist da einfach großartig. Man hat das Gefühl, dass der Regen alle Sorgen, alle Ängste und einfach alles, was gerade im Kopf so los ist, weg spült.

Mein einziger Gedanke wird deshalb dieses Gefühl danach und vielleicht auch währenddessen sein.

Ich werde mit Birthe zusammen laufen. Wir werden dabei vielleicht ein wenig quatschen, um ein Wohlfühltempo zu haben. Wir werden uns gemeinsam weiter ziehen. Ganz einfach: wir werden das Ding rocken 🙂

Ich freue mich wirklich wahnsinnig auf den 25.06.2017.

Vorher sind jetzt noch ein paar entspannte Läufe geplant. Am Tag davor veranstalten wir eine kleine Pastaparty und dann geht’s auch schon los.
Ich freue mich schon jetzt darauf euch danach davon zu berichten 🙂

Seid ihr schon einen Halbmarathon gelaufen? Möchtet ihr irgendwas wissen? 🙂SAMSUNG CAMERA PICTURES

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